1.    Podest für den Waldkindergarten

1.1     Planung

Das Podest für den Waldkindergarten ist ein besonderes Projekt,  das besonderer Vorbereitung  bedarf. Für dieses Projekt ist eine genaue Planung
und detaillierte Vorbereitung nötig. In die Planung einfließen musste ebenfalls das es sich hier um eine kindgerechte Konstruktion handelt. Also
mussten diverse Vorschriften und Vorgaben eingehalten werden.

Im Vorfeld der Konstruktion dieses Podestes wurden daher maßstab-getreue
Zeichnungen verwendet.

 

1.2 Unterkonstruktion

Die Unterkonstruktion des Podestes wird gehalten von fünf Pfosten, je 160 cm lang. Es wurden weitere Pfosten zur unteren  Querverbindung und zur
Längsverbindung bzw. Diagonalverbindung genutzt. Diese Pfosten wurden
glatt geschliffen und dann geölt. Nun steht die Konstruktion stabil nachdem alle Pfosten miteinander verschraubt wurden.  Nun kommen  die Bretter
die das Podest begehbar machen zum Einsatz. Nachdem die Bretter ebenfalls
geschliffen und geölt wurden, können diese nun angepasst werden. Dann werden die Bretter mit der Unterkonstruktion ebenfalls verschraubt und die
Stabilität nochmals erhöht. Sowohl die Planung als auch die Umsetzung
setzte einen bestimmten Zeitraum voraus. Dieser lag in unserem Fall ebenfalls im Punkt Planung.


1.3 Treppe    

Bei der Treppe musste nicht nur eine besonders genaue Planung und eine
sehr genaue Zeichnung gemacht werden, es mussten auch Vorschriften
beachtet werden für den Kinderschutz. Besonders relevant in diesem Falle
waren die Größe und der Abstand der Treppenstufen zueinander, dann
musste man beachten das ein sogenannter Untertrittschutz vorhanden ist und bei der Herstellung des Geländers musste man wissen das es keine Lücken von mehr als 11 cm geben durfte. Die Konstruktionszeichnung ist
als 1 : 1 Zeichnung gemacht worden um möglichst genau arbeiten zu können.

Als erstes wurden sowohl die Bretter für die Stufen als auch die Bretter für
den Untertrittschutz zugeschnitten und geschliffen. Ebenfalls wurden die Treppenwangen ausgefräst und geschliffen. Danach wurde wurden alle Teile
geölt und dann konnte man mit der Konstruktion beginnen.

Es wurden also die Treppenwangen mit den Treppenstufen und den Brettern
für den Untertrittschutz zusammengesteckt und mit Schraubzwingen und Leim gesichert. Dann wurde das Konstrukt verschraubt und erhielt so die benötigte Stabilität.

1.4 Geländer und Handlauf

Das Geländer besteht aus fünf einzelnen  Elementen, davon sind zwei Elemente die Seitenteile für rechts und links und ein Element ist die Vorderseite. Die anderen beiden Elemente sind  für den Handlauf der Treppe, einmal links und einmal rechts.

Zuerst werden Zwischenmaße zwischen den Pfosten genommen. Diese Maße werden dann auf den sogenannten Obergurt und Untergurt übertragen und abgeschnitten. Anschließend werden die Zwischenstreben abgeschnitten und lasiert.

Laut Vorschrift (Siehe Bauordnung des Landes NRW) muss das Geländer eine Mindesthöhe von 900 mm haben.  Der Abstand zwischen den Streben darf höchstens 120mm betragen. Die Breite des Handlaufs sollte zwischen 25mm und maximal 60mm liegen.

Die Streben werden zwischen Obergurt und Untergurt eingelegt und auf die Länge verteilt.
Dann wird eine Leiste jeweils in den Obergurt und am Untergurt befestigt,   mit Leim versehen und anschließend verschraubt.

Die jeweiligen Elemente werden danach am Podest und an der Treppe mit Bolzen versehen und mit PUR-Leim befestigt. Bevor die Elemente an die Trägerpfosten kommen wird noch ausgemittelt in der Höhe damit eventuelles
Regenwasser ablaufen kann. Der Grund dafür liegt darin das die jeweiligen Untergurte nicht direkt auf dem Podest liegen.

Die Elemente werden angebracht und mit Schraubzwingen versehen,  bis die Geländer Teile genügend Stabilität besitzen.

 

Wieder sammeln tausende Bürger in Deutschland Müll ein – und wie die Jahre zuvor waren wir mit unseren TeilnehmernInnen dabei.
Unter dem Motto „Let´s Clean Up Europe“ findet europaweit zwischen März und Mai eine große Aufräumaktion statt.

Die Stadt Rheinbach beteiligt sich jährlich an dieser Aktion und hat neben Vereinen, Schulen und Kindergärten auch die NEUE PFADE wieder um Mithilfe gebeten.

Diesem Wunsch kamen wir natürlich gerne nach und haben, trotz widriger Wetterumstände, an mehreren Stellen im Stadtgebiet den Müll aufgesammelt. Unsere Stationen waren der Stadtpark, Landwirtschaftswege zwischen Rheinbach und Wormersdorf, die Zufahrt zur Tomburg und der Parkplatz Steinbruch hinter dem Waldhotel.

Leider hat sich einmal mehr die Sammlung gelohnt und wir haben einen Anhänger voll mit Müll bei unserem Rheinbacher Betriebshof abgegeben.

 

 

Sie sehen aus wie neu. Wir haben die ersten 20 von 170 Stühlen aus der Eifeltor-Halle in Hilberath renoviert.
Dabei wurden die Eisengestelle gereinigt, die Gummikappen und Schutzstopfen an Lehnen und Beinen erneuert und die Holzflächen der Sitze und Lehnen mehrmals geschliffen und lackiert.
Es galt erste Erfahrungen für die notwendigen Arbeitsabläufe zu sammeln und mit unseren  Teilnehmern Ideen für die Halterungen zum Schleifen und Lackieren zu entwickeln und  aufzubauen.

Bild 01 Hilberath

 

Nach kurzer Winterpause sind wir auch wieder in unser „Bankgeschäft“ eingestiegen und haben mit der Renovierung von öffentlichen Sitzbänken in der Kernstadt, in unseren Randgemeinden und auf Friedhöfen begonnen.

 

Die Arbeiten im Schwesternpark laufen ganzjährig. Wir haben von der Hit-Umweltstiftung eine Spende für die Anpflanzung „Alter Obstsorten“ erhalten. Damit konnten wir notwendige Ergänzungs- und Neupflanzungen auf den Streuobstwiesen durchführen.
Herzlichen Dank!
Nunmehr wird das Herbstlaub entfernt und der Schnitt der Obstbäume steht an.