Am 24. November 2015 hatten wir: Vanessa, Jenny, Chris, Felix und Frau Schmitt einen tollen Tag in der Arena Vertikal in Spich.

Nachdem sich alle bei NEUE PFADE eingefunden haben, ging es nach einer kurzen Besprechung des Frühstücks in den Aldi zum Einkaufen. Daraufhin belegten wir unsere Brötchen und los ging‘s zur Kletterhalle nach Spich.

Nachdem wir in der Halle angekommen sind, unsere engen Kletterschuhe und Sicherheitsgurte angelegt hatten, erklärte uns Frau Schmitt die Sicherungstechniken mit Karabiner, Seil, Tube und Achterknoten. Beim Kletterschuh, wird im Gegensatz zu normalen Schuhen eine Stabilisierung des Fußes angestrebt. Da die Belastung beim Klettern idealerweise auf der Zehenspitze des Großen Zehs liegt ist der vordere Teil verstärkt und die Zehen sitzen sehr eng im Schuh.

Nach der Einführung ging es los!

Geklettert wird zuerst in dreier Teams, später reicht ein zweier Team. Zu dritt klettert einer und zwei sichern. Der „Hinter-sicherer“ macht zusätzliche Knoten ins Seil um einen eventuellen Sturz zu verkürzen. Der Sicherer hat das Seil in den Händen und bremst gegebenenfalls den Sturz. Der Sicherer hat dem Kletterer gegenüber eine große Verantwortung, da er buchstäblich dessen Leben in den Händen hält. Da Klettern ein Teamsport ist, muss Vertrauen vorhanden sein. Falls man unter Höhenangst leidet, ist das Klettern ein guter Sport, um diese Angst zu überwinden.

Ist das Vertrauen vorhanden,  ist es sogar möglich seine Höhenangst zu überwinden. Jeder hat sein eigenes Tempo, keiner wird unter Druck gesetzt, denn wer Angst hat muss das Lerntempo selbst bestimmen können. Wenn man das erste Mal klettert, klettert man wild drauf los, um sich auszuprobieren. Man klettert aus den Armen, hält sich nicht an die farblich abgesetzten Routen und versucht nur irgendwie oben anzukommen. Dadurch ist man schneller müde und oft fehlt einem die Kraft für die letzten Meter.
Zuerst gingen wir an die niedrigeren Anfängerwände (9 Meter), um uns spielerisch einzustimmen und ein Gefühl für die Wand und die Schuhe zu bekommen.

Nachdem wir uns einigermaßen sicher an der Wand fühlten, probierten wir uns an den 14 Meter Wänden und Frau Schmitt zeigte uns spezielle Techniken, um Kraft zu sparen und dadurch die Wände leichter zu bezwingen.
Durch diese Techniken verringert man den typischen Muskelkater in Schultern und Armen. Wenn man die Techniken richtig ausführt, bemerkt man besonders den Muskelkater in den Beinen, da man sich zunächst mehr an der Wand „festhält“ statt darin zu stehen.
Nach einer gewissen Zeit ist man ausgelaugt und kommt keine Wand mehr hoch, da die Kraft in den Händen bzw. Fingern nachlässt. Der Trick ist die Balance und das Klettern aus den Beinen, und die Verlagerung des Schwerpunkts.

 

Im Großen und Ganzen hat uns das Klettern sehr großen Spaß bereitet. Wir haben gelernt uns gegenseitig zu Vertrauen und, dass das Klettern ein anspruchsvoller und ausgewogener Sport ist, bei dem man aufeinander achtgeben muss. Durch die verschiedensten farblich markierten Routen steigt die Motivation mehr Wände zu bezwingen und weiter an der Technik zu arbeiten, um immer besser zu werden. Der Schwierigkeitsgrad ist mit Zahlen markiert von 3- bis 10. Eine höhere Zahl bedeutet einen höheren Schwierigkeitsgrad.


Auch wenn der Muskelkater teilweise ziemlich hart ist, würden wir immer wieder gerne Klettern gehen :-)



Artikel von Christopher, Jennifer, Vanessa - 15.12.2015

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