Teilnehmer der NEUE PFADE berichten:

 



Als Dankeschön für den Aufbau und die Konstruktion der Bienenstöcke im Schwesternpark Rheinbach, folgten am 30.06.2017 Teilnehmer und Mitarbeiter der „NEUE PFADE“ der Einladung des BZV-Rheinbach. In Form eines Vortrages der Imker wurde allen Besuchern ein detaillierterer Einblick in die Welt des Bienenvolkes gewährt. In zwei Gruppen wurde durch jeweils einen Imker des
BZV-Rheinbach der Aufbau eines Bienenstocks, sowie der eines Bienenstaates erklärt. Fragen der Teilnehmer wurden gerne und jederzeit beantwortet. Nach den informativen Vorträgen saßen noch Alle gemeinsam in großer Runde bei Kaffee und Honigbrötchen zusammen. So ließ man den Ausflugstag langsam ausklingen. Als weiteres Dankeschön wurde zum Abschied jedem Teilnehmer noch ein Glas Honig aus der privaten Imkerei des BZV-Rheinbach überreicht.
Es war ein schöner und sehr informativer Tag. Vielen Dank an den BZV-Rheinbach von Teilnehmern und Mitarbeitern der „NEUE PFADE“.

Link zum BZV-Rheinbach: http://www.bzv-rheinbach.de/

 



In zwei Gruppen erklärte jeweils ein Imker den Aufbau eines Bienenstockes. Anhand der herausnehmbaren Wabenrähmchen wurde der Aufbau der unterschiedlichen Bienenwaben und deren Funktion erläutert. Um die Bienen zu beruhigen wurde der Bienenstock mit einer Lavendelrauchmischung beräuchert.

 


Die unterschiedlichen Bienentypen konnten in natura beobachtet werden. Fachlichen Fragen zu Drohnen, Arbeitern und der Königin wurden kompetent von den Imkern beantwortet. Die Königin ist mit einer Nummer markiert.





Jedem der Besucher wurde während der Vorträge ein Stück Honigwabe als Kostprobe herausgetrennt.  Warm & ganz frisch; einfach lecker!

 

 

Es war schon sehr in die Jahre gekommen, das alte Wegekreuz zwischen Todenfeld und Hilberath.

Der Neuaufbau des Kreuzes, ein schönes und gleichzeitig handwerklich forderndes Projekt für unsere Teilnehmer/-innen.

Kreuz Hilberath

 

 

In Rheinbach verbirgt sich ein kleiner Schatz, oder zumindest was man benötigt, um diesen herzustellen: ein Lager voller Glas-Rohlinge. Dieser wird verwahrt für ihn, den Einen der sie noch beherrscht, die Kunst das Glas in Form zu bringen. Herr Fritz Berg, seines Zeichens Glasschleifer aus Leidenschaft, führte uns heute durch das Rheinbacher Glasmuseum.

 

Die vielfältigen Ausstellungsstücke sind überwältigend und es ist wirklich von Allem Etwas dabei: alle Farben, alle Formen, alle Fertigkeiten und Kunstformen die das Glashandwerk hervorgebracht hat, sind vorhanden. Wir staunten nicht schlecht über die filigranen Arbeiten, die Detailgenauigkeit, die Farbenpracht und all den Einfallsreichtum der Glaskünstler, der darin steckt.

 

Bild 1: Eine Auswahl der Ausstellungsstücke des Glasmuseums Rheinbach, meist Leihgaben oder Spenden

 

Glasschleifer, ein ganz besonderes, altes Handwerk, aber leider auch eines, das es in der heutigen Zeit nicht mehr häufig gibt. Mit dem Veredeln von Glas ist heute leider kein Geld mehr zu verdienen und so stirbt der Beruf langsam aus. Man merkt, wie schwer Herrn Berg das Herz wird, wenn er davon berichtet. Er selbst liebt seinen Beruf, er liebt das Handwerk, das Material, die Kunst die darin steckt. Dieser Funke springt über wenn er erzählt.

 

Ein ganz besonderes Highlight dieser Führung: Herr Berg zeigt uns sein Handwerk, ganz nah,  unverfälscht. Inklusive „Matsch und Getöse“. Eine Vorführung, die so nicht mehr zu sehen ist, mit Geräten, die sonst keiner mehr benutzt. Eine knappe halbe Stunde braucht er, um aus einem Rohling ein einzigartiges Stück zu schleifen. Echte Handarbeit, unbezahlbar.

Bild 2: Die Glasherstellung und das Schleifen – Fritz Berg bei der Arbeit

 

Beeindruckt gehen wir, freuen uns über dieses Erlebnis und sind doch auch ein bisschen nachdenklich und traurig. Wie schade, dass es dieses Handwerk so wohl nicht mehr geben wird.

 

Herzlichen Dank an das Glasmuseum und an Sie lieber Herr Berg, für diese wundervolle Führung.

http://glasmuseum-rheinbach.de/

Die Teilnehmer und das Team NEUE PFADE

 

 

 

 

 

Projektarbeit bei den NEUEN PFADEN ist ohne maschinelle Hilfe heute nicht mehr denkbar.

Wir sind deshalb dankbar, dass uns auch Stiftungen immer wieder finanziell unterstützen und wir damit unseren Teilnehmern abwechslungsreiche Tätigkeiten und Einblicke in besondere Arbeitsabläufe bieten können.

Unser besonderer Dank gilt der Hit- Umwelt-und Naturschutz Stiftung GmbH und der F. Victor Rolff Stiftung, die uns u.a. den Kauf einer motorgetriebenen Schubkarre und eines neuen Rasenmähers ermöglichten.

Beide Geräte werden im Rahmen des Projektes "Schwesternpark, Rheinbach" eingesetzt


 

 

Nun, der Schwesternpark und seine Pflege gehört ja zu unseren ständigen Projekten. Jetzt ging es aber darum, einen Imker-Lehrstand zu bauen und anzulegen. Der „Bienenzuchtverein Rheinbach u. Umgebung 1867 e.V.“ bat uns dazu um Unterstützung. Im Rahmen des 150 jährigen Jubiläums führt der Verein einen Grundkurs Bienenhaltung durch und wird sich der breiten Öffentlichkeit auch noch im Rahmen verschiedener Veranstaltungen und Ausstellungen präsentieren. Unsere Aufgabe, Lagerböcke für die Bienenvölker, Informationstafeln und Sitzbänke zu bauen und aufzustellen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.